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Wie Air Berlin meinen Flug absagte

flug gestrichen

Die Szenen erinnern mich an einen Elefanten, den man mit aller Macht durch ein Nadelöhr zwängen will. Menschenmassen drängen am Flughafen Berlin Tegel im Terminal C in Richtung Ticketkontrolle. Aber das ungeduldige Drängen und Schieben bringt nichts. Denn die Schleuse ist geschlossen. Das einzige, was sich bewegt, ist der Sekundenzeiger der Uhr. Die Boarding Time rückt bedrohlich näher.

Noch 20 Minuten, noch 15, noch 10. Doch bevor es weitergeht, müssen erst die Reisenden hinter der Ticketkontrolle durch die Gepäckkontrollen gegangen sein. Das dauert. Mein Blick sucht immer wieder die Uhr. Zeit ist das Feuer, in dem wir brennen. Ob wir es wohl noch rechtzeitig ins Flugzeug nach Frankfurt schaffen werden?

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Das einzige, was sich hier bewegt, ist die Uhr. Flughafen Berlin Tegel, Terminal C.

Menschenmassen am Flughafen Berlin Tegel

Aber nur keine Panik. Als wir endlich die Gepäckkontrolle hinter uns haben, bleiben sogar noch einige Minuten bis zum Boarding. Zumindest theoretisch. Praktisch sieht die Welt ganz anders aus. Ein Bildschirm sagt: „8:50 Air Berlin AB 6577 Frankfurt gestr.“. Gestr.? WTF? Ungläubig gehe ich zum Gate und frage die zwei Mitarbeiter dort, ob der Flug wirklich abgesagt ist. Die anderen Fluggäste haben offenbar noch nichts davon bemerkt, sie stehen routiniert in einer langen Schlange an. Die Mitarbeiter am Gate wissen nur, dass sie nichts wissen. Ist die Anzeige auf dem Monitor ein Versehen? Ein dummer Computerfehler? Niemand weiß es.

Einige Minuten später ist die Sache klar. Nein, kein Computerfehler. Eine Durchsage erklärt, dass der Flug von Berlin nach Frankfurt tatsächlich gestrichen ist. Warum? Keine Ahnung, das sagt die Stimme nicht. Begeben Sie sich zum Ticketschalter, heißt es noch.

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Flug gestrichen. Aber nicht nur einer, sondern gleich drei.

Flug abgesagt – schnell zum Ticketschalter!

Einige Fluggäste hören das offenbar nicht zum ersten Mal und stürmen zielsicher los. Oha! Wenn Leute rennen, dann gibt es entweder etwas umsonst oder es scheint tatsächlich Eile geboten zu sein. Wir lassen uns von der Hektik abstecken und rennen mit. Lustig: Erst steht man sich vor der Gepäckkontrolle die Beine in den Bauch und zittert, ob man es rechtzeitig bis zum Boarding durch die Kontrollen schafft – und dann kann man gar nicht schnell genug zurück hasten.

Doch zu spät. Vor dem Ticketschalter in Terminal C hat sich bereits eine lange Schlange gebildet. Kleiner Trick: Wir weichen aus auf Terminal B. Hier gibt es ebenfalls einen Air Berlin Ticketschalter und die Schlange ist nur halb so lang. Leider geht es nur langsam und zäh voran. Einige Fluggäste wollen nicht so lange warten und fahren zum Hauptbahnhof, um mit der Bahn nach Frankfurt zu reisen.

Schon wieder Air Berlin

Vor einigen Tagen hatte ich von meinem Flug von Stuttgart nach Berlin Tegel berichtet, bei dem einige Koffer verloren gegangen waren – darunter auch meiner. Das war unerfreulich, aber nicht tragisch, weil mir der Koffer noch am selben Tag gegen Abend von zwei Mitarbeitern des Flughafens Berlin nach Hause gebracht worden ist. Dass mal ein Koffer irgendwie verloren geht, das ist nichts Ungewöhnliches und passiert wohl nahezu jeder Airline. Bemerkenswert aber fand ich, dass bei Air Berlin bei einem Flug gleich mehrere Koffer nicht auf dem Gepäckband gelandet sind und dieses Problem bereits einige Wochen unvermindert andauert.

Der Dienstleister von Air Berlin am Flughafen Berlin Tegel sei ausgewechselt worden und seitdem gebe es Probleme, hieß es. Wirklich unhaltbar ist der Zustand, dass ich als Fluggast Air Berlin nur per E-Mail erreichen kann. Die Kommunikation über Telefon ist nicht möglich. Und die Kommunikation über Twitter, nun ja, das war leider nur wenig zielführend.

Nach diesem Vorfall habe ich meinen nächsten Flug nach Stuttgart mit Air Berlin abgesagt und bei Eurowings gebucht. Unseren Air Berlin Flug nach Frankfurt hatte ich nicht abgesagt, weil die Alternativen so kurzfristig unverhältnismäßig teuer gewesen wären. Tja, das habe ich jetzt davon.

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Flug gestrichen – was nun? Auf zum Ticketschalter!

Flug gestrichen – wie geht es jetzt weiter?

Nach etwa einer Stunde ist es so weit: Wir stehen am Air Berlin Ticketschalter vor den Air Berlin Mitarbeitern. Und erfahren, dass es gar keine Air Berlin Mitarbeiter sind. Nein, sie und ihre Kollegen seien von einer anderen Firma, die von Air Berlin beauftragt worden sei, erklärt uns die Dame hinter dem Schalter. Air Berlin befinde sich auch gar nicht mehr am Berliner Flughafen, sagt sie uns. Air Berlin sei nur noch per E-Mail erreichbar. Und: Die Airline sage „alle 30 Minuten“ einen Flug ab. Als sie das erzählt, wirkt sie ruhig, professionell und gefasst. Ein Profi, der weiß, wie man mit Fluggästen umgehen muss, denen gerade ein Flug ohne Angabe von Gründen gestrichen worden ist.

Als ich höre, dass Air Berlin angeblich alle halbe Stunde einen Flug streicht, denke ich erst, das wäre nur ein Spruch und sie würde übertreiben. Später jedoch sehe ich mir das Foto an, das ich von der Infoscreen geschossen habe: „8:45 AB 6478 Saarbrücken: gestr., 8:50 AB 6577 Frankfurt: gestr., 10:15 AB 6187 München gestr.“ Wow, das ist heftig.

Die Dame am Schalter hilft uns schnell, präzise und kompetent. Wir bekommen Tickets für einen Lufthansa-Flug und jeweils eine Bestätigung dafür, dass unser Flug gestrichen worden ist. Dann fahren wir nach Hause. Der Lufthansa-Flug ist erst am Nachmittag. Meinen nächsten Flug mit Air Berlin habe ich übrigens, ja, richtig: gestrichen.

Flug gestrichen – Deine Rechte

  • Du kannst Dir von der Fluglinie Deinen Ticketpreis voll erstatten lassen. Oder Du lässt Dir von der Airline einen Ersatzflug oder eine Zugverbindung besorgen. Die Kosten dafür trägt die Fluglinie. In unserem Fall hat uns Air Berlin den Flug mit der Lufthansa bezahlt.
  • Es steht Dir eine Entschädigung von bis zu 600 € zu. Je weiter der Flug geht, desto höher kann die Entschädigung sein (Kompensation für Nichtbeförderung).
  • Der Bundesgerichtshof betrachtet einen Flug, der mehrere Stunden vorverlegt wird, wie einen abgesagten Flug.
  • Wenn der Flug wegen außergewöhnlichen Umständen abgesagt wird, hast Du schlechte Karten. Außergewöhnliche Umstände liegen zum Beispiel bei einem Streik vor oder bei schlechtem Wetter (Schneesturm).
  • Wenn Dich die Fluglinie bis zu sieben Tage vor dem Abflug benachrichtigt und Ersatz anbietet, hast Du keinen Anspruch auf einen Ausgleich.
  • Ebenso bekommst Du keinen Ausgleich, wenn der Flug zwar gestrichen wird, die Fluglinie es aber schafft, Dich mit maximal zwei Stunden Verspätung ans Ziel zu bringen. – Alle Angaben ohne Gewähr, da ich kein Jurist bin.

Auch schon mal erlebt, wie ein Flug einfach gestrichen wurde? Wie waren Deine Erfahrungen? Hinterlasse gern einen Kommentar und teile den Artikel.

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Air Berlin Flug gestrichen – dann eben mit Lufthansa nach Frankfurt. Schönen Dank.

Update zum Thema.

Air Berlin: Wegen „Gewichtsersparnis“ keine Koffer mitgenommen.

Leider hatte nicht nur ich Probleme mit Air Berlin, sondern auch viele andere Reisende. Das Thema ging inzwischen ja auch durch die Medien. Ein Leser meines Blogs, Herr Neukirch, hat mir einen besonders absurden Fall beschrieben. Da kann man sich nur ungläubig an den Kopf fassen. Lest selbst:

<<„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“,  so könnte die Schilderung unserer Toskana Reise beginnen. Wir haben bereits im Dezember unserer Flüge von Düsseldorf nach Florenz mit Air-Berlin gebucht. 

Wir mussten bereits 24 Stunden vor Abflug am 4.6. feststellen, dass stundenlanger Versuch, sich online einzuchecken, nicht möglich war (kein Kontakt zum Server von Air Berlin). Wir konnten dann aber vor Ort am Abreisetag problemlos einchecken, die Ernüchterung kam erst beim Rückflug am 11.6..

Der Rückflug war geplant um 13:40 Uhr, wir mussten aber am Flughafen in Florenz feststellen, dass der Flug geändert wurde und planmäßig um 17:35 gehen sollte (Information über die Flugplanänderung erhielten wir natürlich nicht). Der Abflug verspätet sich dann bis 18:30 Uhr, Ankunft in Düsseldorf mit Verspätung durch hohes Verkehrsaufkommen gegen 21 Uhr. Nachdem einige Koffer ausgeladen wurden stoppte das Gepäckband, es tat sich nichts mehr!

Nach langem Warten erfragten sich einige Passagiere die Information, dass das restliche Gepäck gar nicht mitgenommen worden sei und noch in Florenz stehe. 80 Prozent der Passagiere mussten nun zum „Lost and Found“-Schalter und sich mit der Abwicklung über eine Stunde beschäftigen! Während dieser Zeit sickerte die Information durch, dass die restlichen Koffer wegen „Gewichtsersparnis“ nicht mitgenommen wurden.

Wir halten diese Informationspolitik von Air-Berlin für kundenfeindlich und würden jedem raten, sich 2 Mal zu überlegen, mit Air-Berlin zu fliegen. Wir jedenfalls werden diese Gesellschaft meiden, wahrscheinlich gibt es sie Gottseidank bald nicht mehr.>>


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8 Kommentare

  1. Hallo Philipp!
    Ich bin nur froh das dein Flug nicht einer war der zb nach Kuba gegangen wäre, das wär so richtig schlimm gewesen! Trotzdem ist jede Flugverspätung so wie ein gestrichener Flug einer der unangenehmsten Sachen am Flughafen ☹ dafür entschädigt jede Ankunft in der Wunsch Destination um so mehr
    Lieben Gruß
    Sani

  2. Hallo Sani,
    ja, wenn man am Ende doch noch ankommt, dann ist alles gut.
    Früher war Fliegen für mich etwas Besonderes. Inzwischen bin ich aber aus beruflichen Gründen so oft an Bord gewesen, dass es sich – auf Inlandsflügen – fast wie Busfahren anfühlt. Ein abgesagter Flug erinnert einen auch daran, dass es eben kein Bus ist 🙂 Da steckt einiges an Organisation dahinter.
    LG,
    Philipp

  3. Anne und Kurt sagt

    Hallo Phillipp
    dein blog beschreibt die Routine-Performance von airberlin perfekt.
    Unser Flug AB6199 )Berlin-München am Freitag 30.06.2017 planmäßig um 15:00 wurde gestrichen (ankündigung per mail am gleichen Tag gegen Mittag) mit der unglaubwürdigen und völlig unhaltbaren Begründung es läge am Wetter (alle anderen Fluglinien hatten zur gleichen Zeit am gleichen Ort offensichtlich ein anderes Wetter). Der Ersatz-Flug ging dann letztlich erst um 22:30 (anstatt wie vorher angekündigt um 21:30) und wir waren gezwungen mitten in der Nacht mit einem Taxi vom Flughafen nach München zu fahren (70 € Zusatzkosten).

    Airberlin hat einmal mehr ein eindrucksvolles Beispiel ihrer Inkompetenz, Leistungsunwilligkeit und Kundenfeindlichkeit geliefert. Die Fluglinie hat eigentlich keine Existenzberechtigung mehr und ist ein Hohn für unsere moderne Dienstleistungsgesellschaft.

  4. Hallo Anne und Kurt,
    danke für Euren Beitrag. Es ist ein Trauerspiel, was bei Air Berlin passiert. Ich bin immer wieder fassungslos, wenn ich darüber lese.
    Viele Grüße,
    Philipp

  5. Carola sagt

    Hallo Philipp,
    hier unsere Erfahrung mit AirBerlin:
    Hinflug München-Catania – bisschen verspätet, sonst aber alles gut.
    Rückflug gebucht am 9.9.17 Catania-Düsseldorf-München.
    Wir haben uns gefreut, dass Catania-Düsseldorf pünktlich war. Nach Ankunft ein Blick auf den Monitor: Flug nach München um 4 Stunden verspätet. Ich checkte die vorherigen Flüge und sah dass es einen vorherigen Flug nach Mü+nchen gab, der nach hier war. Also auf zum Schalter, leider aber war der Flug ausgebucht. Also warteten wir, vertrieben und die Zeit mit sündhaft teurem Kaffee und schließlich Abendessen. Dann gegen 19 Uhr entdeckten wir das Wort „annulliert“ neben unserem Flug. Auf zum Serviceschalter – der war geschlossen und ein Schild verkündete, dass man sich doch bitte am Schalter in der Abflughalle melden solle. Also raus und in die lange Schlange eingereiht. Das Angebot an uns: Weiterflug am nächsten Morgen, aber kein Hotel, da alle ausgebucht. Auf Nachfrage, was denn noch in unsere Richtung gehen würde, bekamen wir einen Flug nach Stuttgart. Die Koffer würden nachgeschickt. In Stuttgart nahmen wir uns einen Mietwagen auf eigene Kosten (€ 130,00) und kamen so endlich um Mitternacht zuhause an.
    Die Koffer sind bislang, nach 7 Tagen immer noch nicht da. Einer wurde laut Lost and Found Protokoll im Internet bereits vorgestern „zugestellt“. Der andere wurde auf „Worldtracer“ (Adresse bekommt man bei Verlustmeldung) nicht lokalisiert und es musste ein Gepäckinhaltsformular ausgefüllt werden. Bei „Lostbag“ (Adresse bekommt man, wenn man eine email schreibt als Antwort) ist der Koffer lokalisiert und auf dem Weg nach München – das seit 5 Tagen. Einfach nur unterirdisch.

  6. Hallo Carola,
    danke für Deinen Bericht. Ich denke, vom Urlaubsfeeling bleibt da wohl kaum noch etwas, wenn man so eine Rückreise erleben muss.
    Besonders nervig fand ich persönlich, dass man mit Air Berlin nicht reden kann (weder persönlich noch telefonisch noch per E-Mail), keine Infos bekommt und alleine im Regen stehen gelassen wird. Unfassbar.
    Viele Grüße,
    Philipp

  7. Carola sagt

    Richtig, 2 Tage habe ich versucht jemand ans Telefon zu bekommen, „Serviceline“, Lost and Found Stuttgart, Lost and Found München – alles negativ, endlose Warteschleifen, am Ende fliegt man aus der Leitung. Sowohl Stuttgart als auch München haben allerdings schnell auf emails geantwortet. Lost and Found wird übrigens durch Dienstleister Aerogate durchgeführt, der wiederum Subunternehmer Interkep als Zusteller beschäftigt. Der angeblich seit vorgestern zugestellte Koffer kam heute an, ohne vorherigen Anruf, Glück für den, der zuhause ist. Ein Koffer weiter verschollen – die Hoffnung stirbt zuletzt!

  8. Jörg Voss sagt

    Auch für uns war diese Airline ein Albtraum in diesem Jahr – nach bisher immer positiven Erfahrungen.
    Erlebnis am 9.9.2017: Nach lange vorher gebuchtem Flug nach Rom mit anschließender Leihwagenübernahme und pünktlicher Ankunft in Düsseldorf, problemloser Kofferabgabe (eingecheckt hatten wir schon am Vorabend) der Gang durch’s Gate und beim Blick auf die Monitore ein ganz leises Anzeichen einer bösen Vorahnung – viele Flüge vor unserem waren storniert. Und die einzige Dame, die an unserem Counter zu finden war, sagte nur „ich bin nur zufälligerweise hier und kann auch nichts sagen – außer, dass der Flug annulliert ist.“
    Auf ihren Hinweis holten wir unser Gepäck am Band wieder ab und sollten uns dann in eine endlose Reihe ähnlich gestrandeter einfügen. Nachdem wir aber von dort hörten, dass man schon seit mehreren Stunden anstünde, waren wir dreist und gingen zum Premium Counter. Dort erfuhren wir, dass hier lediglich Dienstleister von Air Berlin zugegen seien und dass alle anzubietenden Alternativen auch nicht zu 100% sicher seien. Mit der Aussicht auf den dann noch bevorstehen gebuchten Rückflug wollten wir düsen stornieren, erhielten dann aber nur die lapidare Auskunft, dies sei nur online möglich. Angesichts der Aussichtslosigkeit weiterer Flugbuchungsbemühungen disponierten wir komplett um. Wir fuhren mit einem teuren Taxi zurück nach Hause, erfrischten uns kurz und fuhren dann mit dem eigenen Auto. Sind jetzt seit einigen Tagen am Urlaubsort und haben uns von den Strapazen erholt. Steht „nur noch“ die Rückfahrt von 1.400 km statt zwei Stunden Flug an
    Liebe Piloten von Air Berlin – wir haben das ganze Jahr über hart gearbeitet und uns auf zwei Wochen E r h o h l u n g gefreut. Und ja, auch wir hatten schon richtige Existenzängste… Aber wir haben sie niemals auf dem Rücken anderer Menschen ausgetragen!

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