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Viva Las Wowgas!

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Insidertipps Las Vegas.
Las Vegas Reiseführer vom Reiseblog WowPlaces

Viva Las Vegas! Wenn es um Las Vegas geht, bekommt man doch gleich gute Laune. Die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada ist das aufregendste Spielerparadies der Welt. Der Traum vom plötzlichen Reichtum und das riesige Entertainment-Angebot zieht jedes Jahr über 40 Millionen Besucher anzieht. In diesem Reiseführer stelle ich Dir Las Vegas vor und gebe Dir Tipps. Enjoy the ride!

Insidertipps Las Vegas: die Anreise

Sorry, kostenlose Flüge gibt es leider nur für Highroller. Das sind besonders gute Gäste der Casinos, die um hohe Summen spielen. Wer nicht regelmäßig große Summen in die Kassen der Casinos spült, muss sich selbst um einen Flug kümmern.

Direktflüge, zum Beispiel von Berlin nach Las Vegas, findest Du bei Condor oder TUIfly. Auch Norwegian Air, American Airlines, Delta und British Airways fliegen nonstop ins Casino-Paradies. Bei der Buchung gilt: Je früher, desto günstiger. Wer flexibel ist, kann leicht rund 150 € sparen.

Tipp: Es kann sich lohnen, nicht direkt von Deutschland nach Las Vegas zu jetten, sondern einen Abstecher in ein Land zu machen, von dem aus die Flüge günstiger sind. Die Recherche kostet zwar Zeit, kann sich finanziell aber bezahlt machen.

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Über 40 Millionen Besucher kommen jedes Jahr nach Las Vegas.

Transfer vom Flughafen zum Hotel 

Du landest auf dem Internationalen Flughafen von Las Vegas, dem McCarran International Airport (LAS) im Süden von Las Vegas. Der Las Vegas McCarran Int. Flughafen ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen der USA. Rund 1500 Flüge werden hier täglich abgewickelt. Hier geht es auch schon los mit dem Glücksspiel: Im Flughafengebäude warten über hungrige 1300 Spielautomaten darauf, mit Geld gefüttert zu werden. Sogar nach Mitternacht ist die Spielhölle noch aktiv.

Der Flughafen ist nur etwa fünf Autominuten vom südlichen Ende des Las Vegas Boulevard entfernt, kurz „Strip“ genannt. Die großen Hotels sind nur ein paar Minuten entfernt. Für diese kurze Strecke eignet sich ein Taxi (je nach Hotel 10 bis 20 Minuten und ebensoviel Dollar). Insidertipp: Du kommst aus dem Gebäude heraus und siehst eine lange Schlage vor den Taxis? Geh‘ weiter zum Ausgang gegenüber, hier ist die Schlage in der Regel nicht so lang.

Beste Zeit und Besuchsdauer

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Las Vegas? – Im Sommer ist die Wüstenstadt Las Vegas nicht gerade ein angenehmer Ort. Beste Reisezeit: Ende September bis Ende November und Februar bis April.

Wie viele Tage soll ich in Las Vegas bleiben? – Das hängt davon ab, was Du möchtest. Las Vegas ist die Entertainment-Hauptstadt der Welt mit zahlreichen Messen, Attraktionen und Events. Kurzum: Hier wird einem nicht langweilig. Wer eine USA-Tour macht und Vegas einfach so mitnehmen möchte, bucht meistens nur eine oder zwei Übernachtungen. Ich denke, das ist zu kurz und sehr oberflächlich. Wer sich zumindest ein bisschen auf die „Sin City“ einlassen möchte, sollte 4 oder 5 Übernachtungen einplanen.

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Der McCarran International Airport (LAS) liegt im Süden von Las Vegas.

 

Insidertipps Las Vegas: die Fortbewegung

Ich empfehle eine Mischung aus zu Fuß gehen, Bus und Taxi. Wer zu Fuß geht, sieht am meisten von Las Vegas. Allerdings darf man die Entfernungen nicht unterschätzen. Der Las Vegas Strip ist 6,4 km lang. In den letzten Jahren hat man einiges getan für Fußgänger. So gibt es zum Beispiel Brücken, die über große Verkehrsstraßen führen. Vorsicht: Überquere Straßen nur auf offiziellen Fußgängerwegen. Wer einfach so über die Straße rennt, zieht sich gern mal den Zorn der Polizei zu (das nennt man „jay walking“).

Wer im Sommer zu Fuß unterwegs ist, sollte sich eincremen. Las Vegas liegt in der Wüste. Die Sonne brennt gnadenlos herab. Wer nicht fit ist und Probleme mit dem Kreislauf hat, der steigt besser in einen Bus oder in ein Taxi.

Etwas weitere Strecken kann man mit den Citizen Area Transit Stadtbus System (CAT) zurücklegen. Die Busse fahren rund um die Uhr. Wer sich am Strip bewegt, zahlt nur 2 $. Tipp: Am Strip fahren Deuce-Doppeldeckerbusse und die CAT-Busse 301 und 302. Der 302-Bus ist ein Expressbus und hält nicht überall. Eine 24-Stunden-Karte dafür kostet 5 $ und gilt auch für CAR Busse (Es ist sehr zu empfehlen, das Geld abgezählt vorzulegen). Oft muss man bis zu 20 Minuten auf den nächsten Bus warten. Ist der Bus gerade vor der Nase weggefahren, tut es auch ein Taxi.

Die schnellste Art, sich auf dem Strip fortzubewegen ist die Monorail. Die modernen Züge verbinden einige Casinos miteinander. Zwei Monorails fahren kostenlos auf der Linie Mandalay Bay – Luxor – Excalibur – Mirage – TI. Mehr Infos: Monorail

 

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Vulkanausbruch vor dem Hotel Mirage

Insidertipps Las Vegas: die Klassiker

Bellagio Fountains

Wow! Das ist großartig! Vor dem Bellagio Hotel liegt ein See. Aus diesem See schießen Wasserfontänen aus einer 300 Meter langen Wasserorgel bis zu 152 Meter hoch in den nächtlichen Himmel von Las Vegas. Die Choreographie der 1.200 Wasserdüsen ist perfekt auf die Musik abgestimmt, die zu hören ist. Meistens handelt es sich dabei um Klassik oder Pop. Wer es genau wissen möchte, fragt einfach an der Rezeption des Bellagio. Ausgefeilte Farbeffekte von 5.000 Scheinwerfern verstärken den Eindruck noch.

  • Die Shows finden statt von Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr jede halbe Stunde
  • ab 19 Uhr jede Viertelstunde bis 24 Uhr
  • Und am Wochenende von 12 bis 19 Uhr jede halbe Stunde
  • ab 19 Uhr jede Viertelstunde bis 24 Uhr

Das Spektakel ist kostenlos. Wenn der Wind zu stark weht, fällt die Show aus.

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Vulkanausbruch

Ebenso mitreißend wie die Bellagio Fountains ist der Vulkanausbruch vor dem Hotel Mirage. Jede Viertelstunde wird abends Lava bis zu 40 Meter hoch in die Luft geschleudert. Und zwar bis Mitternacht. Auch hier ist der Eintritt frei. Allerdings sollte klar sein, dass man nicht der einzige ist, der die Show sehen möchte.

Piratenshow „The Sirons of Ti“

Ein Klassiker. Vor dem „TI“, dem Treasure Island Hotel, findet viermal am Tag eine Seeschlacht statt. Die erste beginnt um 19 Uhr, die letzte um 23.30 Uhr. Dabei muss man klar sagen, dass diese Show nur bei Dunkelheit gut aussieht. Die Show ist äußerst beliebt und man sollte rechtzeitig da sein, um einen Platz zu bekommen. Wer gleich im Tresure Island Hotel logiert, kann von einem eigenen Hotel-Bereich aus zusehen.

Kleine Warnung: Die Piratenshow ist sehr „amerikanisch“. Wer hier einen Live-Piratenblockbuster a la „Fluch der Karabik“ erwartet, liegt falsch. Die Darsteller sind begnadete, attraktive und leicht bekleidete Tänzerinnen und Tänzer, aber keine Schauspieler. Das Playback ist grottenschlecht, die schauspielerischen Fähigkeiten bewegen sich auf dem Niveau eines mittelmäßigen Schülertheaters. Bei Schwerkämpfen lächeln die Damen um die Wette und tänzeln heiter mit dem Degen hin und her. Sie versuchen nicht einmal, den Eindruck zu erwecken, sie würden den Gegner bekämpfen. Da hilft nur ein: Die Show als Klassiker genießen und nicht zu nah ran gehen. Aus der Entfernung sieht man diese Details (glaube ich) nicht.

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Top of the World & Stratosphere Tower

Das ist der Hit! Vom Restaurant „Top of the World“ aus kann man eine atemberaubende Aussicht auf Las Vegas genießen. Das „Top of the World“ ist 365 Meter hoch und befindet sich auf dem Stratosphere Tower. Damit man wirklich die ganze Stadt sehen kann, rotiert das Restaurant. Die besten Plätze befinden sich ganz außen an den Fenstern. Rechtzeitig reservieren! Eintritt: 15,95 $. Mehr Infos gibt es hier: Top of the World

Keinen Hunger auf gesalzene Preise? Besuche das Obervation Deck. Es ist ebenfalls 365 Meter hoch, kostet aber auch Eintritt. Du kannst auch ein Kombinationsticket kaufen: Eintritt plus Thrill Ride (ohne SkyJump). Was ein Thrill Ride ist? Nun, zum Beispiel kannst Du Dich 48 Meter nach oben schießen lassen. Nach einigen Sekunden Schwerelosigkeit wirst Du abgebremst. Der SkyJump ist ein Sprung aus 260 Metern Höhe. Anders als beim Bungee-Sprung wirst Du hier von einer Seilwinde abgebremst. Kurzum: Wer einen Adrenalinrausch sucht, findet ihn im Stratosphere Tower.

Das folgende Video zeigt einige Möglichkeiten auf dem Stratosphere Tower.

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Canale Grande, Madame Tussaud’s und Shark Reef

Wer über den Markusplatz flanieren und eine Gondelfahrt über den Canale Grande erleben möchte, muss nicht nach Venedig reisen. Die Betreiber des Hotels Venetian haben Venedig teilweise nachgebaut und mit eleganten Geschäften bestückt. Die Atmosphäre konnten sie zwar nicht richtig einfangen, weil alles zu perfekt und glossy wirkt, aber die Architektur ist trotzdem eindrucksvoll. Die Gondoliere singen und sprechen Italienisch, an ihnen liegt’s nicht.

Im Venetian ist übrigens auch Madame Tussaud’s untergebracht. Hier gibt es über 100 Wachsfiguren zu besichtigen. Ich habe auch die Niederlassungen in London und Berlin besucht. Bei allen drei Besuchen hatte ich den gleichen Eindruck: Die Nachbildungen der Promis sind gut gemacht, aber wirklich täuschend echt sehen die wenigsten Puppen aus.

Da ist das Hotel Mandaly Bay nebenan mit seinem Shark Reef aufregender. Hier gibt es Piranhas, Schildkröten, Haie, Krokodile und so weiter. Über 2000 Tiere tummeln sich hier. Und die sind nicht aus Wachs, sondern echt. Mehr Infos zu Öffnungszeiten und Tickets gibt es hier: Mandaly Bay Shark Reef.

Fremont Street Experience

Noch ein Superlativ: 12,5 Millionen LEDs sorgen in der Fremont Street für die größte Videoshow der Welt. Die gewölbte Kuppel, in der die Show stattfindet, ist 27 Meter hoch und 450 Meter lang. Diese gewaltige LED-Fläche wurde von LG und dem Architekten Jon Jerde errichtet. Zu sehen bekommt man hier oft Musikvideo und spezielle Animationen, die zum Beispiel den Weltraum zeigen. Das Ganze erinnert an Shows in Planetarien, ist aber durch die gewaltige LED-Fläche umwerfend und einen Besuch wert.

Auf der Fremont Street begegnen einem immer wieder Musiker, Straßenkünstler und seltsame Gestalten, die für amerikanische Verhältnisse oft erstaunlich provokant gekleidet sind.

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Fremont Street: 12,5 Millionen LEDs sorgen für eine Show der Extraklasse.

Der Strip in Las Vegas

Der Strip ist das Herz der Stadt. Im südlichen Teil des Las Vegas Boulevards befinden sich die spektakulärsten Casinos der Stadt. Überall glitzert, blinkt und leuchtet etwas. Der Overkill für alle Sinne. Man fühlt sich ein bisschen wie Alice im Wunderland. Natürlich ist das Lichtspektakel vor allem bei Dunkelheit eindrucksvoll. Ein Must-See. Wer den Strip nicht gesehen hat, der hat Las Vegas nicht gesehen.

Insidertipps Las Vegas: die etwas anderen Highlights

Neon Museum

Etwa 10 Minuten nördlich von der Fremont Street liegt das Neon Museum. In einer Outdoor-Ausstellung präsentiert das Neon Museum mit ca. 160 Leuchtreklametafeln die Geschichte der Stadt. Das Museum lädt ein zu einem Streifzug durch die Welt der Neonreklame. Faszinierend. Tickets und weitere Informationen gibt es hier: Neon Museum Las Vegas.

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Was wäre Las Vegas ohne Neon?

Mob Museum

Ebenfalls ein Museum der etwas anderen Art ist das Mob Museum. Hier geht es um die organisierte Kriminalität in Las Vegas. Die Ausstellung ist interaktiv und spannend.  Es geht um die Frage, welche Rolle die organisierte Kriminalität in Las Vegas gespielt hat und welchen Einfluss sie von hier auf die gesamte USA (und sogar die Welt) genommen hat. Wer dieser Frage nachgehen will, braucht allerdings etwas Zeit. Infos über Öffnungszeiten und Tickets gibt es hier: National Museum of Organized Crime and Law Enforcement. 

Las Vegas High Roller

Las Vegas ist eine Stadt, die Superlative liebt. Deshalb ist der Las Vegas High Roller nicht irgendein Riesenrad. Nein, es ist das größte Riesenrad der Welt. Der High Roller verfügt über 28 Gondeln für je 40 Passagiere. Einfach riesig! Eine Umdrehung dauert eine halbe Stunde, so groß ist das Rad. Der Las Vegas High Roller gehört zur Vergnügungsanlage zwischen dem Hotel Flamingo und The Linq. Wie die meisten Highlights ist es auch hier bei Dunkelheit am schönsten.

Botanical Gardens im Bellagio

Andere Hotels haben hinter der Rezeption nur ein paar Angestellte, das Bellagio jedoch hat hinter der Rezeption einen riesigen, wunderschönen Wintergarten. Er ist sehr gepflegt, herrlich dekoriert und wird immer wieder neu arrangiert. Und das Beste: Er freut sich immer über Besucher und der Eintritt ist kostenlos.

Poolpartys

Nur zur Erinnerung: Las Vegas befindet sich im eher prüden Amerika. Deshalb ist es durchaus verwunderlich, dass es seit einigen Jahren nun auch dort Poolpartys gibt. Hier geht’s rund. Hoch oben auf den Hoteldächern planschen junge, sexy Damen und gut situierte Spieler einträchtig im Nichtschwimmerbecken. Champagner und Wodka fließen in Strömen. Die Partys sind auch für Besucher offen, die nicht im Hotel wohnen. Allerdings muss man dann Eintritt zahlen. Hier einige ausgewählte Pools:

Insidertipps Las Vegas: die Hochzeitkapellen

Nevada hat unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetze. Das ist der Grund, warum es in Las Vegas so viele Hochzeitskapellen gibt (Wedding Chapels). Man begegnet ihnen nicht nur auf dem Las Vegas Boulevard, sondern auch in Hotelcasinos. Sogar in einem Hubschrauber kann man heiraten. Du möchtest von Elvis getraut werden? Kein Problem! Hier gibt es weitere Infos zum Heiraten in Las Vegas.

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New York? Nein, ein Hotel in Las Vegas.

Insidertipps Las Vegas: das Glücksspiel

Ok, fangen wir mal so an: Glücksspiel kann süchtig machen. Infos und Hilfe unter www.bzga.de. Das mit dem Glücksspiel ist so eine Sache. Wenn man in Maßen spielt und sich dabei unter Kontrolle hat, dann sehe ich kein Problem. Dass es aber auch ausarten kann, zeigt zum Beispiel Fjodor Dostojewski in seinem Buch „Der Spieler“. Hier kann man nachlesen, wie sich eine Spielsucht darstellt. Dostojewski wusste, wovon er schrieb, schließlich war er selbst spielsüchtig.

Ich denke mal, ein Besuch in Las Vegas ohne Spiel im Casino wäre irgendwie seltsam. Doch selbst, wenn man nicht spielen möchte, ist der Strip etwas, das man gesehen haben muss. Hier eine gigantische schwarze Pyramide wie in Ägypten, dort eine Nachbildung New Yorks, ein Eiffelturm hier, eine Statue of Liberty da – nirgends ist Las Vegas so aufregend wie hier.

Insidertipps Las Vegas: die Strategie der Casinos

In den Casinos herrschen eigene Gesetze. Uhren wird man hier zum Beispiel vergeblich suchen. Die Strategie ist, die Besucher gar nicht merken zu lassen, dass es schon 5 Uhr morgens ist und sie eigentlich längst im Bett liegen sollten. Nein, besser ist es, sie bleiben rund um die Uhr in den Casinos und versuchen ihr Glück. Denn das wissen wir aus den Erfahrungen im Einzelhandel: Der erste Schritt zum Umsatz ist ein voller Laden.

Damit die Spieler im Casino bleiben, gibt es hier alles: Restaurants, Fitness-Center, Bars, Schwimmbäder, Shows, große Casinos, kleine Casinos, einarmige Banditen, Shops, Boutiquen, Cafes – ja sogar Hochzeitskapellen. Kurzum: Die Gäste haben keinen Grund, das Hotelcasino zu verlassen. Es gibt Gerüchte, wonach in manchen Casinos zusätzlich Sauerstoff in die Luft abgegeben wird, damit die Spieler wacher sind und sich frischer fühlen. Offiziell bestätigt wird das aber nicht.

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Bellagio Hotel mit der Wasserorgel auf dem See davor.

Insidertipps Las Vegas: die Casinohotels

Tipp zu den Hotels: An den Wochentagen sind die Hotelzimmer in den Casinos günstiger als am Wochenende. Und die Hotels im nördlichen Teil des Strips bieten oft Rabattpreise an, um Kunden anzulocken.

Die Auswahl an Hotelcasinos in Las Vegas ist riesig. Hier einige ausgewählte Beispiele.

Wynn Las Vegas: 2,7 Billionen Dollar hat das Wynn Las Vegas gekostet. Luxus pur. Zentrale Lage. 2.700 Zimmer. Alles vom feinsten. Sogar einen 18 Loch Golfplatz gibt es hier.

Bellagio: Über das Bellagio Hotel und Casino habe ich ja schon einige geschrieben. Spektakuläre Shows, ein wundervoller Wintergarten, eine erlesene Kunstgalerie und vieles mehr kann man hier bewundern. Ein Klassiker. Sehenswert sich auch die unzähligen handgeblasenen Blumen in der Empfangshalle.

Excalibur: Das Thema lautet hier Mittelalter und König Arthur. Wer darauf steht, wird hier glücklich. Das Casinohotel liegt am Südende des Strips und verfügt über 4.008 Zimmer. Es gibt Restaurants, Schwimmbäder, Thermalbad und auch eine Hochzeitskapelle. Ritter, Gaukler, Zauberer und Minnesänger sorgen für König-Arthur-Flair.

Caesar’s Palace: Hier geht es um die alte Römerzeit. Einige Stichpunkte: 2.440 Zimmer, ein Circus Maximus mit 1.000 Sitzplätzen, Omnimax Kinosaal, Schönheitssalon, Hochzeitspalast und vieles mehr.

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Excalibur Hotel

Insidertipps Las Vegas: Home Games

Es gibt auch Hotels, die kein Casino haben. Aber spielen kann man in Las Vegas überall. Sogar im Hotelzimmer, wenn einem der ganze Trubel zu laut und zu hektisch wird. Solche Home Games werden immer beliebter. Darunter versteht man, zusammen mit Freunden über Smartphones Pokerrunden abzuhalten. Nicht schlecht, mit Freunden macht das Spielen sicher noch mehr Spaß.

Insidertipps Las Vegas: die Rabatt Karten Läden

Schnäppchenjäger aufgepasst, hier gibt es reiche Beute: Entlang des Strips gibt es Rabatt Karten Läden. Hier werden Eintrittskarten mit bis zu 50 Prozent Rabatt angeboten. Zwar handelt es sich dabei meistens um die nicht ganz so populären Shows, aber selbst die sich in Las Vegas auf einem hohen Niveau.

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Na, heute schon was gewonnen, Cowboy?

Insidertipps Las Vegas: der Hangover Heaven

Eine clever Geschäftsidee – perfekt für Las Vegas: Dr. Burke und sein Team kümmern sich um Touristen, die einen Hangover haben. Der Kopf brummt, man fühlt sich mies, was tun? Ab zum Hangover Heaven! Hier wird man mit Vitaminen und anderen hilfreichen Mitteln wieder fit gemacht. Angeblich funktioniert das tatsächlich, ausprobiert habe ich es nicht. Eine typische Behandlung dauert etwa 35 bis 40 Minuten. Hier gibt’s mehr Infos: Hangover Heaven.

Insidertipps Las Vegas: Honorarkonsulate

Deutsches Honorarkonsulat
6222 Wilshire Blvd., Suite 500, Los Angeles, CA 90048, Tel. 323/930-2703, losangeles@germany.info

Österreichisches Honorarkonsulat
4063 Spring Mountain Rd., Suite 501, Las Vegas, NV 89102, Tel. 702/314-9615, info@austrianconsulatelasvegas.com

Schweizer Generalkonsulat
456 Montgomery St., Suite 1500, San Francisco, CA 94104-1233, Tel. 415/788-2272 (ext. 101), hans.bachmann@eda.admin.ch

Insidertipps Las Vegas: gut zu wissen

Hinweise zur Einreise in die USA
Westeuropäische Touristen dürfen sich maximal 90 Tage in den USA aufhalten, ohne ein Visum zu beantragen. Das verlängerte Touristenvisum für maximal 6 Monate musst Du vor der Reise beim amerikanischen Konsulat beantragen. Frische Lebensmittel darfst Du nicht in die USA einführen.

Bezahlen mit Geld und Kreditkarten

Mit Plastikgeld fährt man in Las Vegas am besten (Visam American Express, Mastercard). Mit EC-Karte kann man an dem meisten ATM machines Geld abheben, bezahlen kann man damit aber nicht. Bargeld braucht man eigentlich nur, wenn man Trinkgeld gibt. Auch kleine Beträge kann man problemlos mit einer Kreditkarte bezahlen.

Briefmarke für eine Postkarte

Für einen Postkarten-Briefmarke nach Deutschland zahlst Du 0,75 Euro.

Gesundheit und Auslandskrankenversicherung

Du hast eine Auslandskrankenversicherung? Gut, aber trotzdem musst Du die Rechnung für Arzt oder Krankenhaus erst einmal selbst begleichen. Notaufnahme: University Medical Center, 1800 W. Charleston Blvd.,  Tel. 702/383-2000.

Zeitzone

In Las Vegas gilt die Pacific Standard Time: Es ist 9 Stunden früher als in Mitteleuropa.

Insidertipps Las Vegas: bitte unbedingt beachten

Stromversorgung
Dein Handy braucht Saft? Besorg‘ Dir vor der Reise einen Steckdosenadapter. Es gilt eine Netzspannung von 110 Volt/60 Hertz.

Trinkgeld (Tip)
Das ist wirklich wichtig: In den USA ist das Trinkgeld die Haupteinnahmequelle der Bedienungen. Also: Bitte grundsätzlich immer einen Tip geben. Und zwar in Höhe von etwa 15 bis 20 Prozent der Nettosumme ohne Steuer. Etwas einfacher gesagt: Der Barkeeper gibt Dir einen Drink, Du gibst ihm einen Dollar Tip. Wer im Casino gewonnen hat, gibt dem Dealer oder Kassierer übrigens ebenfalls einen Tip.

Also, ich hoffe, Du hast einige Anregungen und Infos für Deine Reise nach Las Vegas mitnehmen können. Ich wüsche Dir viel Spaß. Und keine Sorge, Du weißt ja: What happens in Vegas, stays in Vegas.

Alkohol

Alkohol bekommt man in den USA erst ab 21 Jahren (Ausweis nicht vergessen). Es ist verboten, draußen auf der Straße Alkohol zu trinken. Der Alkohol muss immer verpackt sein (Papiertüte). Im Sommer kann es sehr heiß werden. Trinken ist daher umso wichtiger, es muss ja nicht nur Alkohol sein.

Polizei

Einen Polizisten sollte man immer mit Respekt behandeln, in den USA aber ganz besonders. Gegenüber Touristen sind amerikanische Polizisten in der Regel freundlich, aber der Respekt sollte immer vorhanden sein.

Kinder und Jugendliche

Vorsicht: Wer unter 21 Jahre alt ist, darf sich nicht in einem Casino aufhalten. Auch auf dem Strip gelten Vorschriften. Wer noch keine 18 Jahre ist, muss nach 21 Uhr in Begleitung eines Erwachsenen sein (eine Person ab 21 Jahren). Nach 22 Uhr gilt diese Vorschrift auch außerhalb des Strips.

Im Restaurant

Anders als in Deutschland musst Du am Eingang auf eine Hostess warten, die Dir einen Platz zuweist. Du kannst fragen, ob Du auch woanders sitzen kannst, wenn Du den Platz nicht magst. Aber setze Dich nicht einfach selbst, das ist unhöflich.


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