Die drei besten Orte für digitale Nomaden.

digitale Nomaden
Hier lässt sich's aushalten: der Strand von Mauritius.

Homeoffice liegt im Trend. Noch einen Schritt weiter gehen digitale Nomaden: Sie arbeiten auch vom Homeoffice aus – aber das befindet sich nicht in Köln, Bremen oder Unterheckenhofen, sondern zum Beispiel am Strand von Mauritius. Wenn Du Dich dafür interessierst, ebenfalls als digitaler Nomade dem Alltag davonzureisen, dann findest Du hier Tipps und Hinweise dafür.

Die erste Frage lautet: Wo finden digitale Nomaden die besten Rahmenbedingungen vor? Da sie remote arbeiten, also übers Internet, ist eine gute Internetverbindung ein zentrales Auswahlkriterium. Ebenso relevant sind die lokalen Einkaufspreise, die Kosten für eine Wohnung auf Zeit sowie die Themen Sicherheit, Gesundheitsversorgung, der Reiz der Umgebung und das Wetter. Hier die Top-drei-Tipps von WowPlaces für digitale Nomaden.

Portugal: freies Internet für digitale Nomaden

Die Blumeninsel Madeira möchte nicht mehr allein wegen ihrer Blumen berühmt sein, sondern auch wegen der tollen Bedingungen für ortsunabhängiges Arbeiten. Die Initiative Startup Medeira richtet im Dorf Ponta do Sol gezielt Arbeitsplätze für digitale Nomaden und Blogger ein. Die Nachfrage danach ist riesig. Denn hier lockt nicht nur das Meer und sonniges Wetter, sondern auch kostenloser Zugang zum Internet. Ein weiterer Vorteil: Madeira ist nicht allzu weit entfernt von Deutschland. Wenn Du Heimweh bekommst, bist Du schnell wieder zuhause. Zudem sind die Bedingungen bei Sicherheit und Gesundheitsversorgung gut und die Preise haben ein erfreulich niedriges Niveau. Ich selbst habe Madeira schon erlebt und war schwer begeistert.

Malta: 300 Sonnentage für digitale Nomaden

Ab ins Mittelmeer! Ich kenne Valetta und schätze seine abenteuerliche Geschichte. Klar, Valetta ist etwas touristisch, aber Malta hat ja auch andere schöne Orte und Seiten. Die Insel punktet bei den Themen Sicherheit und Gesundheitsversorgung. Sehr gut ist hier, dass fast überall Englisch gesprochen und verstanden wird. Die Internetverbindung auf Malta ist sehr stark und stabil. Außerdem schön: Malta bietet Dir über 300 Sonnentage im Jahr. Das ist wie in Monaco – nur wesentlich günstiger.

Kein schlechter Ort zum Arbeiten: Mauritius

Mauritius: ein Hauch vom Paradies

Wie Malta ist auch Mauritius eine Insel. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Mauritius ist nochmal deutlich schöner. Die Insel wird von einem Korallenriff umgeben, so dass die Wellen ganz zivilisiert ankommen. Auch auf Mauritius spricht die Bevölkerung Englisch. Es gibt wenig Armut, die Straßen sind ziemlich sicher. Wer Hunger hat, muss hier niemanden überallen, sondern einfach nur nach den Früchten greifen, die hier und dort wild wachsen. Versteh mich nicht falsch: Mauritius ist nicht das legendäre Schlaraffenland, in dem einem gebratene Hühnchen in den Mund fliegen. Aber die Insel ist durchaus ein kleines Paradies.

Ich kann mir kaum einen Ort vorstellen, an dem man besser am Strand unter Palmen sitzen und arbeiten kann. Dazu trägt auch der Wind bei. Hier gibt es keine drückende Hitze, hier weht ein durchaus kraftvoller Wind, der die hohen Temperaturen angenehm macht (monatliche Durchschnittstemperatur: 24 Grad Celsius). Die Preise sind recht günstig, wenn man nicht gerade im Touristenhotel absteigen möchte.  

Tipps für digitale Nomaden

Tipp 1: Erst einleben, dann die Zelte zuhause abbrechen. Oft genug kommt es vor, dass ein vermeintlicher Auswanderer schon nach ein paar Wochen wieder nach Hause möchte. Deshalb macht es Sinn, erst dann die Brücke hinter Dir zu verbrennen, wenn Du sicher bist, dass Dir dieser Lifestyle dauerhaft gefällt.

Tipp 2: Auslandskrankenversicherung nicht vergessen. Die brauchst Du unbedingt für den Fall der Fälle. Es gibt Anbieter, die auf Expats spezialisiert sind. Zum Beispiel Foyer Global Health. Dieses Unternehmen bietet keine allgemeine Krankenversicherungen an, keine Reiseversicherungen, sondern eben ausschließlich Auslandskrankenversicherungen für Expats. Damit bekommst Du genau das, was Du im Ausland brachst, um das Thema Gesundheit gut abdecken zu können.

Tipp 3: Bring Dein digitales Business zum Laufen, während Du noch in der Heimat bist. Du hast einen stabilen Kundenstamm aufgebaut und bist Dir sicher, dass Dein Business auch im Ausland läuft? Wunderbar, dann kann’s ja losgehen. Vermeide den Fehler, im Ausland ins kalte Wasser zu springen, denn dann ist der Druck riesig und es macht überhaupt keinen Spaß zum Beispiel einen Strand vor der Nase zu haben. Entspannen kann man sich nur, wenn man auch finanziell weich gebettet ist. 

So, ich hoffe, Du hast ein paar Anregungen und Inspirationen für Dich entdecken können. Viel Spaß als digitaler Nomade! Und: Schreib doch mal eine Postkarte. (Okay, E-Mail geht auch.)

Viel Erfolg und herzliche Grüße

Philipp

Hier geht die Reise weiter.

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