Alle Artikel in: Vatikanstadt

Vatikan

Vatikan: dem Kunsthimmel so nah

– Vatikan und Petersdom – Die Staatsgrenze verläuft mitten durch den Audienzsaal. Der Heilige Stuhl steht auf der Seite des Vatikans, die Besucher schauen von italienischem Boden zu. Es ist nicht die einzige Skurrilität im kleinsten Staat der Welt, der gerade mal 0,44 Quadratkilometern groß ist und eng mit Italien zusammenarbeitet. So gibt es zwar einen eigenen Bahnhof – aber der wird nur alle paar Jahre genutzt. Das Gefängnis hat nur Platz für zwei Personen. Verständlich, als Priester glaubt man eben an das Gute im Menschen. Setzt man allerdings die begangenen Straftaten in Relation zu den rund 840 Einwohnern, dann ergibt sich die höchste Kriminalitätsrate der Welt. Denn leider werden die 18 Millionen Besucher im Jahr immer wieder von Taschendieben angegangen. Und noch eine skurrile Sache gibt es zu berichten: Wer Latein beherrscht, kann diese Sprache nun endlich auch einmal im täglichen Leben einsetzen. Denn die Geldautomaten im Vatikan teilen sich auf Latein mit. Der Vatikan: beste Verbindungen nach ganz oben Die hervorragenden Verbindungen nach ganz oben zeigen sich auch auf überraschende Weise. So haben die Geistlichen eine …

Vatikanische Museen

Die Menschenfischer vor dem Vatikan

– Vatikanische Museen – “Skip the line? Wanna skip the line?”, lockt ein junger Mann mit freundlichem Lächeln und indischen Gesichtszügen. Die Touristen in der Schlage vor dem Vatikanischen Museum bzw. den Vatikanischen Museen reagieren ablehnend bis gar nicht auf ihn. Der Mann ist ein Menschenfischer. Doch im Gegensatz zu Petrus, der in der Bibel Heiden zum christlichen Glauben führt, führt dieser Menschenfischer seinen Fang erst einmal aus der Schlage und dann in eine nahe gelegenen “Travel Agency”. Das Online-Ticket für die Vatikanischen Museen: skip the line Wer das Vatikanische Museum und die Sixtinischen Kapelle besuchen will, braucht Geduld. Oder ein Online-Ticket. Viele haben weder das eine noch das andere. Wer wirklich warten will, steht die ersten Stunden nicht in prächtigen Hallen, sondern in langen Schlagen. Es kann durchaus zwei, drei oder sogar vier Stunden dauern, bis man endlich im Museum ist. Eine Schlange war schon in der Bibel bei Adam und Eva ein Ärgernis – und in dieser Form ist sie mindestens ebenso nervig. Der wichtigste Verbündete der Menschenfischer: die Zeit Das Warten macht die Besucher mürbe. …