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Weihnachtsmarkt in Köln: Herzen und Heinzel

Weihnachtsmärkte Köln:  Kumm loss mer Weihnachte fiere! Ein Streifzug vom Reiseblog WowPlaces. Heimat der Heinzel” steht über dem Tor, durch das man auf den Weihnachtsmarkt der Kölner Altstadt spazieren kann. Und tatsächlich: Auf dem Tor sind fünf Gartenzwerge – Verzeichung, Heizel angebracht. Die kleinen Kerlchen nehmen den Kölner der Legende nach eine Reihe von Arbeiten ab. Sie backen Brot, nähen Kleider oder schreiben Blogartikel. Entsprechend sind auch die Gassen des Weihnachtsmarkts in der Altstadt nach verschiedenen Themen eingeteilt. Weihnachtsmärkte Köln: in der Altstadt Dicht an dicht drängen sich die Menschenmassen vorbei an den Buden, in denen es Leckereien und Handwerkskunst zu bestaunen gibt. Besonders schön ist dabei der Herzbaum und die soziale Aktion der Johanniter: Paare können sich ihre Namen in Vorhängeschlösser gravieren lassen. Der Erlös kommt Kindern zugute. Im Handumdrehen sind die Namen eingraviert, das dauert keine fünf Minuten und wird präzise ausgeführt. Das Symbol der Aktion steht ganz in der Nähe der Johanniter-Bude: Es ist der Baum der Kinderherzen. Wer noch helfen möchte, kann das gerne hier tun: www.hoffnung-spenden.org Am Stand der Johanniter …

Köln: “Es war Horror”

Köln – damit verband man bis jetzt Karneval und Lebensfreude, Offenheit und Toleranz. Man hatte Sehenswürdigkeiten im Kopf wie den Dom, das Römisch-Germanische-Museum, das Museum Ludwig und das Schokoladenmuseum. Doch all das wird nun überschattet von einer Nacht, in der Deutschland einen seiner zentralen Plätze an eine aggressive Horde verlor. Hunderte Frauen wurden eingekreist, begrabscht und beraubt. Auch zu Vergewaltigungen soll es gekommen sein. Die Polizei war machtlos. “Es waren einfach zu viele zur gleichen Zeit” hieß es. Eindrücke vom Ort des Horrors. Köln Anfang Januar. Am Hauptbahnhof scheint business as usual zu herrschen. Geschäftig eilen Reisende hin und her, suchen auf Displays nach ihrer Zugverbindung oder überbrücken die Wartezeit mit einem Kaffee. Erst auf den zweiten Blick merkt man, dass hier vor wenigen Tagen etwas stattgefunden hat, das ganz Deutschland erschüttert. Eine Nacht, die alles verändert. Da ist zum Beispiel die junge Frau, die in der Halle zielsicher auf den Ausgang zusteuert. Vor der Glastür hält sie plötzlich an. Sie blickt nach draußen. Links steht eine lange Schlange Taxis, rechts zwei dunkelblau gekleidete Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. …