Alle Artikel mit dem Schlagwort: Potsdam

Radtour zu den Potsdamer Highlights

Radtour zu den Potsdamer Highlights

Radtour Berlin – Potsdam Berlin und Potsdam haben eine wunderschöne Seenlandschaften, malerische Parkanlagen und atemberaubende Bauwerke vor der Haustür. Zum Beispiel Schloss Glienicke, die Glienicker Brücke, Schloss Belvedere, die Russische Kolonie Potsdam und Park Babelsberg. Komm mit auf eine Radtour, die viele Highlights verbindet. Radtour Berlin – Potsdam, Station A: Mit der S-Bahn von Berlin zum Wannsee. Das ist der einfache Teil der Tour, für die man nicht mal in die Pedale treten muss: Rein ins Fahrradabteil der S-Bahn und raus zum Wannsee. Ein Ticket muss man übrigens auch für sein Fahrrad lösen. Verkehrsverbindung Berlin – S-Bahnhof Wannsee: S1, S7, RE1, RB 21, ab S-/U-Bahnhof Friedrichstraße. Mit dem Fahrrad zu den Potsdamer Highlights Radtour Berlin – Potsdam, Station B: Mit dem Fahrrad von der S-Bahn-Station Wannsee zum Flensburger Löwen. Das Schöne an dieser Strecke: Man kann sich nur schwer verfahren. Immer der Nase nach und am Ufer des Großen Wannsees entlang, dann gelangt man automatisch nach einem großen Bogen zum Flensburger Löwen. Das Standbild des Löwen steht etwa 50 Meter hinter dem Haus der Wannsee-Konferenz am Ufer und blickt …

Radtour zum außergewöhnlichsten Teil der Mauer: einer Kirche

Radtour zum außergewöhnlichsten Teil der Mauer: einer Kirche

Fahrradtour Wannsee – Sacrow Das wohl seltsamste Teil der Mauer zwischen DDR und BRD war eine Kirche. Der Glockenturm der Heilandskirche in Sacrow nahe Potsdam wurde von DDR-Grenztruppen zu einem Bestandteil der Sperrmauer umfunktioniert. Wir haben eine Radtour nach Sacrow unternommen und festgestellt, dass die Kirche noch mehr Besonderheiten hat.  Fahrradtour Wannsee – Sacrow, Station 1: Mit der S-Bahn von Berlin zum Wannsee. “Und dann nischt wie raus zum Wannsee”, sang Conny Froboess. Recht hat sie! Die Sonne scheint und der Wetterfrosch hat versprochen, dass es heute den ganzen Tag so bleiben soll. Statt Badehose haben wir allerdings lieber was zum Trinken und die Luftpumpe eingepackt. Wir steigen in Berlin in die S-Bahn und fahren zur Haltestelle Wannsee. Wer diesen Weg wählt, sucht sich am besten ein Radfahrer-Abteil, zu erkennen am Fahrrad-Symbol außen an den Scheiben. Übrigens: Ein Ticket braucht man nicht nur für sich selbst, sondern auch für seinen Drahtesel. Verkehrsverbindung Berlin – S-Bahnhof Wannsee: S1, S7, RE1, RB 21, ab S-/U-Bahnhof Friedrichstraße Fahrradtour Wannsee – Sacrow Station 2: Mit der BVG-Fähre von der S-Bahn-Station …

Schloss Glienicke

Schloss Glienicke: Preußens Traum von Italien

Die Glienicke Brücke zwischen Berlin und Potsdam ist weltbekannt als “Bridge of Spies”. Hier haben die USA und die Sowjetunion Agenten ausgetauscht. Nur ein paar hundert Meter entfernt gibt es eine Sehenswürdigkeit, die zwar deutlich weniger bekannt, aber dafür umso reizvoller ist: Schloss Glienicke. Schon das neubarocke Eingangstor an der Königstraße ist umwerfend schön. Neben den zwei vergoldeten Greifen des Bildhauers August Kiß, die den Zugang bewachen, fallen Kreuze des Johanniterordens ins Auge. Zwei “C”-Initialen sind ineinander verschlungen, darüber schwebt eine goldene königliche Krone mit christlichem Kreuz. Die Initialen erinnern an das Chanel-Logo, gehören aber Prinz Carl von Preußen (1801–1883). Die Kreuze des Johanniterordens verweisen darauf, dass dem Prinzen 1854 die Herrenmeisterwürde des Ordens verliehen wurde. Auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen wurde der Orden 1852 in Berlin wiederhergestellt und Prinz Carl zum Oberhaupt gewählt. 1864 gründeten der Johanniterorden und Prinz Carl den Vorläuferverein des Deutschen Roten Kreuzes, den „Verein zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger“. Nach seinem Tod vererbte Prinz Carl den Johannitern eine Million Goldmark – nicht nur …

Belvedere: Potsdams schönste Aussicht

Belvedere: Potsdams schönste Aussicht

Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg: der Name “schöne Aussicht” ist Programm. Die gusseiserne Treppe, die nach oben auf den Belvedere-Westturm führt, hat eine Ampel. Wenn das Licht mit dem Pfeil nach unten rot leuchtet, muss man unten warten. Wenn der Pfeil nach oben grün aufleuchtet, kann man den Aufstieg wagen. Tatsächlich ist die Treppe so schmal, dass nur eine einzige Person darauf hinaufsteigen kann. Und diese Person sollte schlank sein, sonst wird es schwierig. Als ich nach oben steige, ist mir etwas mulmig, denn die Treppe ist nicht nur schmal, sondern sieht auch noch ziemlich filigran aus. Wenn das mal gut geht! Nach einigen bangen Sekunden stehe ich oben auf dem begehbaren Dach des Turms, 100 Meter hoch über dem Pfingstberg. Belvedere auf dem Pfingstberg Das Schloss, auf dem ich stehe, heißt „Belvedere“, vom italienischen „bel vedere“, „schöne Aussicht“. Diesem Namen macht es alle Ehre, denn die Aussicht ist wunderbar und gilt als die schönste Aussicht Potsdams. Man hat einen weiten Blick über Potsdam und die grüne Landschaft. Sogar bis nach Berlin hinein kann man sehen. …

Pfaueninsel: Berlins Ausflugsparadies

Pfaueninsel: Berlins Ausflugsparadies

Auf der Pfaueninsel kann man im Frühjahr den Pfauen bei der Balz zusehen. Doch das ist nicht das einzige Sehenswerte. Das schöne Geschlecht ist bei den Pfauen eindeutig das männliche. Stolz plustert sich das Männchen auf und breitet seine wunderschönen langen Federn vor dem Weibchen aus. Die Federn leuchten in kräftigen Grün- und Blautönen und sind sind mit großen Pfauenaugen bestückt. Herr Pfau schüttelt sein prächtiges Gewand und es raschelt hörbar, was die Aufmerksamkeit von Frau Pfau noch stärker auf den Schönling lenken soll. Doch Frau Pfau scheint eher nach einem leckeren Mittagessen Ausschau zu halten als nach einem Kavalier. Da greift der Beau zum letzten Mittel und lässt einen hohen, durchdringenden Schrei ertönen. Vergebens, die Angebetete ist heute nicht in Stimmung. Die Pfaueninsel Die Pfaueninsel ist ein 67 Hektar großer Landschaftspark und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Sie liegt in der Havel im Südwesten Berlins (Ortsteil Wannsee) und gehört der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Seit 1924 ist die Pfaueninsel ein Naturschutzgebiet, in dem zahlreiche Pfauen zuhause sind. Das Besondere daran ist, dass …

Relativ großartig: zu Besuch bei Einstein

Relativ großartig: zu Besuch bei Einstein

Vor 100 Jahren vollendete Albert Einstein in Berlin die Allgemeine Relativitätstheorie. Grund genug, mal bei ihm vorbeizuschauen. Also, auf zum Einsteinhaus! Wer auf Einsteins Spuren wandert, spaziert dabei häufig durch die Natur. Zum Einsteinhaus in Caputh etwa gelangt man durch den Forst Potsdam Süd, der an den Templiner See angrenzt. Der Europäische Fernwanderweg 11 führt geradewegs zu Einsteins Sommerresidenz. Es ist November und der Weg ist vollständig mit dichtem Laub bedeckt. Die Luft ist feucht und kühl. Ab und zu prasselt ein leichter Regenschauer herab. Hier, etwa 50 Kilometer südwestlich von Berlin und Lichtjahre entfernt von Verpflichtungen und Konventionen, konnte Einstein in Ruhe nachdenken. Nicht nur über die Physik, sondern auch über Gott und die Welt, über Politik, Philosophie und Religion. Von Caputh aus tauschte sich Einstein über Briefe mit zahlreichen Vordenkern seiner Zeit aus. Zum Beispiel mit Mahatma Gandhi oder Sigmund Freud. Der Maler Max Liebermann war in Einsteins Haus ebenso zu Gast wie der Schriftsteller Arnold Zweig, der Nobelpreisträger für Literatur Rabindranath Tagore oder der Dirigent Erich Kleiber. Ein Gedankengang zum Einsteinhaus Einstein liebte es, …